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ARCHIV: Projekt wirtschaftsfaktor frauen

Starke Frauen - Starke Region

Qualifizierung Beratung Vernetzung
von Frauen im Kreis Euskirchen

Demografischer Wandel, die Veränderungen in der Arbeitswelt und die sich ebenfalls verändernden, vielfältigen Vorstellungen von Privatleben und Familie erfordern dringend neue gesellschaftspolitische Handlungskonzepte.
Keine Gesellschaft darf sich heute Ausgrenzung, Diskriminierung und eine Fixierung auf überkommene Rollenbilder leisten. Zukunftsfähigkeit hängt auch davon ab, für Gleichheit, für Gleichstellung, für Chancengerechtigkeit zu sorgen (siehe Externer Link www.genderkompetenz.info).

Dieser auf allen politischen Ebenen akzeptierten Analyse steht immer noch folgende Realität gegenüber, wie sie im Externer Link Genderreport des Bundesfamilienministeriums dokumentiert wird:

  • Ein Vergleich der Organisation for Economic Co-operation and Development (OECD) zeigt, dass Deutschland (…) im Ranking der Staaten erstaunlich weit zurückfällt, wenn man prüft, wie stark sich Mütter mit mehreren Kindern aus dem Erwerbsleben zurückziehen. In Deutschland scheint das Vorhandensein von Kindern die Erwerbsarbeit von Frauen stärker zu beeinträchtigen als in vielen anderen vergleichbaren Staaten.
  • Für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf gewinnt die Teilzeitarbeit und die geringfügige Beschäftigung eine zunehmende Bedeutung.
  • Während Väter deutlich mehr bezahlte Arbeit leisten als Mütter, leisten Mütter das Gros der Familienarbeit, auch wenn sie erwerbstätig sind. Der Arbeitseinsatz von Vätern in der Familie nahm in den letzten zehn Jahren kaum zu.
  • Viele Mütter in Elternzeit haben Schwierigkeiten, unmittelbar nach Ablauf der Elternzeit wieder in den Beruf zurückzukehren. In den westdeutschen Bundesländern machen fehlende Kinderbetreuungsangebote und ungünstige Arbeitszeiten eine Rückkehr oft unmöglich.

Dies gilt in den Metropolen und städtischen Zentren; dies gilt umso mehr in überwiegend ländlich strukturierten Regionen wie dem Kreis Euskirchen, in denen Strukturkonflikte noch deutlicher wirken: hohe Mobilitätsanforderungen, häufige Abwanderung qualifizierter Nachwuchskräfte, Überalterung der Gesellschaft, mangelnde ortsnahe Betreuungsangebote für Kinder, Beratungs- oder Weiterbildungsmöglichkeiten insbesondere für Frauen. Die Zukunftsfähigkeit der Region ist engmaschig damit verknüpft, wie es gelingt, Frauen als motivierte und qualifizierte Arbeitskräfte, Innovationsträgerinnen, Unternehmerinnen, weibliche Leitbilder und kaufkräftige Konsumentinnen in den Blick zu nehmen und zu fördern – und damit zur Überwindung überkommener Rollenbilder beizutragen, Chancengerechtigkeit herzustellen.

Ein Baustein hierin ist die Projektkooperation "Wirtschaftsfaktor Frauen".
"Wirtschaftsfaktor Frauen" setzt auf die wirtschaftlichen Potentiale von Frauen zur Stärkung der ländlich strukturierten Region. Durch Qualifikationen und Vernetzung sollen die Beschäftigungsfähigkeit und die Aufstiegschancen von Frauen in der strukturschwachen Region verbessert werden. Das Projekt richtet ein besonderes Augenmerk auf die Kompetenz- und Handlungsfelder der Region und ist angepasst an die Situation berufstätiger Frauen im ländlichen Raum.
Um eine hohe Breitenwirkung zu erzielen, richtet sich Wirtschaftsfaktor Frauen an vier Zielgruppen und will so die Potentiale von Frauen stärken:

 
Durch die Vernetzung der unterschiedlichen Zielgruppen wird ein flächendeckendes Unterstützungssystem für Frauen in der Region geschaffen.

Schaubild: Projektkooperation "wirtschaftsfaktor frauen" im Kreis Euskirchen
Schaubild: Synergien und Kooperationen "wirtschaftsfaktor frauen" im Kreis Euskirchen (siehe auch: pdf zum download Projektpräsentation "Wirtschaftsfaktor Frauen" 2007 (pdf))

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